Kit vs beehiiv: welcher Newsletter-Dienst lohnt
Wählen Sie Kit, wenn Ihr Newsletter eigene Produkte, Kurse oder Dienstleistungen verkaufen soll, denn automatische Sequenzen und der integrierte Produktverkauf erledigen genau das. Wählen Sie beehiiv, wenn der Newsletter selbst das Produkt ist und über Sponsoren und bezahlte Abos Geld bringen soll. beehiiv stellt jede Ausgabe in ein Web-Archiv, belohnt Leser, die neue Abonnenten werben, und platziert über sein Netzwerk Anzeigen in Ihren Ausgaben. Beide beginnen mit einem Gratisplan, entscheidend ist also, woher Ihre Einnahmen kommen.


Welches passt
Sie verkaufen ein E-Book, einen Kurs oder Coaching und wollen, dass neue Abonnenten von einer Landingpage eine Willkommensserie erhalten, die zu Ihrem Angebot führt.
Sie betreiben einen Newsletter wie ein kleines Medium, wollen Leser über ein Empfehlungsprogramm neue Leser werben lassen und mit Sponsoren aus einem Werbenetzwerk verdienen.
Im Vergleich
Fragen
Sind Kit und beehiiv zum Start kostenlos?
Ja, beide haben einen Gratisplan ab 0 $. Die kostenlosen Stufen begrenzen die Abonnentenzahl und halten Funktionen wie fortgeschrittene Automationen oder Monetarisierung zurück. Bezahlpläne werden in US-Dollar abgerechnet und steigen mit der Listengröße.
Kann ich mit beehiiv digitale Produkte verkaufen?
Mit beehiiv verlangen Sie Geld für bezahlte Newsletter-Abos. Kit geht für Verkäufer weiter: Im selben Konto verkaufen Sie digitale Produkte und Abos. Ist ein Kurs oder ein Vorlagenpaket Ihre Haupteinnahme, passt Kit besser.
Wie aufwendig ist der Wechsel von Kit zu beehiiv?
Sie exportieren Ihre Abonnenten aus Kit als Datei und importieren sie in beehiiv, Tags bleiben soweit möglich erhalten. Automatische Sequenzen und Formulare bauen Sie von Hand neu. Schreiben Sie zuerst Ihre aktivsten Leser an, damit das neue Versandkonto Vertrauen bei den Postfächern aufbaut.
Was passt zu Solo-Creators?
Beide eignen sich für Einzelne und kleine Teams und gelten als einfach. Wer als Coach oder Trainer eigene Produkte verkauft, tendiert zu Kit. Wer Reichweite aufbaut, um Werbeplätze zu verkaufen, tendiert zu beehiiv, bei dem Empfehlungen und Anzeigen im Mittelpunkt stehen.
Was muss ich bei einem deutschen Newsletter beachten?
Beide sind in Deutschland verfügbar, und Sie schreiben Ihre Ausgaben auf Deutsch. Hierzulande ist das Double-Opt-in bei der Anmeldung praktisch Pflicht, und jede Ausgabe braucht einen Abmeldelink sowie ein Impressum. Prüfen Sie, dass Formulare und Fußzeilen übersetzt sind, denn einige Standardtexte erscheinen auf Englisch.

