Zapier vs Make: Welches Automations-Tool?
Starten Sie mit Zapier, wenn in Ihrem Team noch niemand eine Automation gebaut hat: Ein Formulareintrag, der einen CRM-Kontakt anlegt und in Slack meldet, steht in Minuten, dazu gibt es Tabellen, Formulare und KI-Schritte. Wechseln Sie zu Make, wenn Ihre Abläufe sich verzweigen, Datensätze durchlaufen oder tausendfach im Monat laufen, denn visuelle Karte, Router und genaue Fehlerbehandlung kosten bei hohem Volumen weniger. Beide haben Gratis-Tarife. Bei Zapier steigt die Rechnung mit jeder Aufgabe, bei Make zahlen Sie mit Einarbeitungszeit.


Welches passt
Zapier passt zu kleinen Teams, die ihre ersten Abläufe ohne Entwickler automatisieren und für die ein heute laufender Zap wichtiger ist als die Monatsrechnung.
Make passt, wenn Sie Logik gern selbst bauen, Ihre Szenarien Filter, Router und mehrere Zweige brauchen und Ihr Aufgabenvolumen so hoch ist, dass Preise pro Aufgabe spürbar werden.
Im Vergleich
Fragen
Spart Make gegenüber Zapier Geld?
Beide haben Gratis-Tarife und Bezahltarife in US-Dollar. Bei wenig Volumen ist der Unterschied gering. Bei hohem Volumen kostet Make meist weniger als Zapier, dessen Rechnung mit jeder ausgeführten Aufgabe wächst, zählen Sie also vorher Ihre monatlichen Durchläufe.
Wie weit komme ich mit den kostenlosen Tarifen?
Mit beiden Gratis-Tarifen bauen Sie einige einfache Automationen, genug, um eine Kopierroutine abzulösen. An die Grenzen stoßen Sie, sobald Abläufe oft laufen oder mehrere Schritte haben. Bauen Sie Ihren häufigsten Ablauf in beiden nach und sehen Sie, wo Sie schneller fertig sind.
Kann ich meine Zaps zu Make übertragen?
Eine Übertragung per Klick gibt es nicht, Sie bauen jeden Zap als Make-Szenario neu. Beginnen Sie mit dem Ablauf, der am häufigsten läuft, denn dort spart Make am meisten. Lassen Sie den Zap gespeichert, aber deaktiviert, bis das Szenario eine Woche fehlerfrei gelaufen ist.
Was eignet sich für Selbstständige, was für Teams?
Selbstständige ohne technischen Hintergrund kommen mit Zapier schneller ans Ziel. Wer Spaß an Logik hat oder Automationen für Kunden baut, holt aus Make mehr heraus. Zapier reicht bis in Großunternehmen, Make ist für Einzelnutzer bis mittlere Teams gelistet.
Verbinden sich Zapier und Make mit sevDesk, Lexware Office oder DATEV?
Beide verbinden Tausende Apps und sind in Deutschland verfügbar, die Abdeckung deutscher Buchhaltungs-Software unterscheidet sich aber je nach App. Suchen Sie Ihr Tool im Verzeichnis beider Anbieter, bevor Sie sich festlegen. Fehlt es, rufen beide einen Webhook oder eine API auf, das HTTP-Modul von Make ist dafür leichter einzurichten.

